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Der Bestsellerautor, der Ende der Sechziger die Wissenschaftlerelite mit unbequemen Fragen traktierte wird nun selbst mit Fragen traktiert.
Und die sind mitnichten bequem. Doch erstaunlicherweise lässt sich der Nestor der Ausserirdischenforschung nicht aus der Ruhe bringen und bleibt von Anfang bis zum Ende souverän.
Genauso wie der fragende Mann auf der anderen Seite des Tisches. So entspinnt sich ein höchst interessanter Disput, der nicht nur das Leben Dänikens berührt,
nicht nur seine Theorie des Besuches fremder Intelligenzen auf der Erde, nicht nur seine Forschungsreisen zu den mysteriösen Orten dieser Welt, sondern auch seine Weltanschauung,
seine Meinung zur Politik, Thesen zur Religion bis hin zu privaten Wünschen und Anschauungen ber Ehe, Urlaub, Kunst, Arbeit und Geld.
Den Autor gelingt es Fragen zu stellen, die man selbst gern gestellt hätte und er macht nicht den Fehler vieler Journalisten, die Däniken kreuzverhörartig,
gewissermassen die Daumenschraube befragen und ihn somit ständig in eine Rechtfertigungsposition drängen. Man spürt, dass der Interviewer seinem
Partner achtungsvoll gegenübersteht und so holt er unendlich viel Wissenswertes, Neues, Anekdotisches aus ihm und man ist zusätzlich erstaunt und überrascht,
dass Däniken voller Witz steckt. Für den Kenner ein Vergnügen, für den Däniken-Neuling eine Entdeckung. (Radio Berlin "100,6")
5 CDs / Spieldauer: 6 Stunden
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