Erich von Däniken EvD Erich von Däniken EvD EvD-Stiftung EvD EvD-Stiftung EvD EvD’ s Magazin SZ EvD’ s Magazin SZ N e w s N e w s A r t i k e l A r t i k e l B i l d e r B i l d e r E v e n t s E v e n t s S h o p S h o p L i n k s L i n k s A r c h i v P r e s s e m a t e r i a l R e c h t l i c h e   H i n w e i s e D a t e n s c h u t z r i c h t l i n i e n I m p r e s s u m l l l l
Megalithen und Steinkonstruktionen
Das Hypogäum auf Malta Wer       –       ausser       den       intelligenten Ungläubigen,   den   Zweiflern,   die   an   den Welträtseln   interessiert   sind   –   hat   schon etwas    von    einem    “Hypogäum”    gehört? Das   Wort   stammt   aus   dem   Griechischen und   bedeutet   “unter   der   Erde”   (hypo   = unter,   gaia   =   Erde).   Das   Hypogäum   von Malta    ist    genauso    rätselhaft    wie    die “Geleise”    an    der    Oberfläche.    Entdeckt wurde   der   Raum   durch   puren   Zufall.   Im Jahre   1899   fand   ein   Baumeister   unweit der   Kaimauer   des   grossen   Hafens   von Malta   eine   Steinplatte   auf   dem   Boden, die    nicht    dorthin    passte.    Mit    Stemmeisen    druckte    er    sie    weg    und    starrte    in    einen rechteckigen   Schacht,   der   senkrecht   in   der   Tiefe   verschwand.   Der   Baumeister   schwieg. Er   wusste,   dass   es   überall   auf   der   Insel   unterirdische   Anlagen   gab.   Er   hielt   den   Mund auch   deshalb,   weil   er   befürchtete,   die   Behörden   könnten   sein   Bauvorhaben   blockieren. Heute    sind    die    unterirdischen    Räume    touristisch    erschlossen.    Mit    Einschränkungen. Hypogäum-Besuche   in   Gruppen   sind   nur   mit   vorheriger   Anmeldung   möglich.   Die   Gäste werden   zuerst   in   ein   Kino   geführt   und   bestaunen   eindrückliche   Bilder   der   Felsenräume. Dann   dürfen   sie   in   Einerkolonne   auf   vorgeschriebenen   Rampen   einen   Teil   der   Anlage besichtigen.   Das   Hypogäum   ist   anders   als   ein   Dolmen   irgendwo   auf   der   Welt,   anders   als ein    Königsgrab    in    Ägypten.    Vom    Hauptraum    aus    zweigen    Gänge    zu    Nischen    und kleineren    Kammern    ab.    Wände    und    Decke    sind    in    tadelloser    Megalithbauweise gearbeitet:    klare    Linien,    scharfe    Kanten    an    den    mächtigen    Quadern.    Darüber    eine abgerundete,    geschwungene    Decke    in    drei    übereinanderliegenden    Schichten.    Das ≫Gesamtkunstwerk≪   ist   eine   Meisterleistung,   die   überhaupt   nicht   in   die   Steinzeit   passt. Die   Monolithen   ragen   fugenlos   vom   Boden   zur   Decke,   die   Nischen   sind   wie   aus   einem Guss   aus   dem   Fels   gehämmert   worden,   die   gekrümmte   Decke   sogar   in   der   Form   einer Kuppel. Die hat im steinzeitlichen Denken schon gar nichts zu suchen. Wer soll diese Anlage aus dem Fels geschlagen haben? Wozu diente sie?
Quelle: Der    Mittelmeerraum    und seine   mysteriöse   Vorzeit, S. 48 ff
RAMAR RAMAR
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Megalithen und Steinkonstruktionen
Das Hypogäum auf Malta Wer   –   ausser   den   intelligenten   Ungläubigen,   den Zweiflern,   die   an   den   Welträtseln   interessiert   sind   hat   schon   etwas   von   einem   “Hypogäum”   gehört? Das    Wort    stammt    aus    dem    Griechischen    und bedeutet   “unter   der   Erde”   (hypo   =   unter,   gaia   = Erde).    Das    Hypogäum    von    Malta    ist    genauso rätselhaft    wie    die    “Geleise”    an    der    Oberfläche. Entdeckt   wurde   der   Raum   durch   puren   Zufall.   Im Jahre     1899     fand     ein     Baumeister     unweit     der Kaimauer    des    grossen    Hafens    von    Malta    eine Steinplatte     auf     dem     Boden,     die     nicht     dorthin passte.   Mit   Stemmeisen   druckte   er   sie   weg   und starrte      in      einen      rechteckigen      Schacht,      der senkrecht   in   der   Tiefe   verschwand.   Der   Baumeister schwieg.   Er   wusste,   dass   es   überall   auf   der   Insel unterirdische   Anlagen   gab.   Er   hielt   den   Mund   auch deshalb,   weil   er   befürchtete,   die   Behörden   könnten sein     Bauvorhaben     blockieren.     Heute     sind     die unterirdischen   Räume   touristisch   erschlossen.   Mit Einschränkungen.   Hypogäum-Besuche   in   Gruppen sind    nur    mit    vorheriger   Anmeldung    möglich.    Die Gäste    werden    zuerst    in    ein    Kino    geführt    und bestaunen   eindrückliche   Bilder   der   Felsenräume. Dann       dürfen       sie       in       Einerkolonne       auf vorgeschriebenen   Rampen   einen   Teil   der   Anlage besichtigen.    Das    Hypogäum    ist    anders    als    ein Dolmen    irgendwo    auf    der    Welt,    anders    als    ein Königsgrab     in     Ägypten.     Vom     Hauptraum     aus zweigen      Gänge      zu      Nischen      und      kleineren Kammern   ab.   Wände   und   Decke   sind   in   tadelloser Megalithbauweise   gearbeitet:   klare   Linien,   scharfe Kanten   an   den   mächtigen   Quadern.   Darüber   eine abgerundete,      geschwungene      Decke      in      drei übereinanderliegenden             Schichten.             Das ≫Gesamtkunstwerk≪   ist   eine   Meisterleistung,   die überhaupt     nicht     in     die     Steinzeit     passt.     Die Monolithen   ragen   fugenlos   vom   Boden   zur   Decke, die   Nischen   sind   wie   aus   einem   Guss   aus   dem Fels    gehämmert    worden,    die    gekrümmte    Decke sogar    in    der    Form    einer    Kuppel.    Die    hat    im steinzeitlichen Denken schon gar nichts zu suchen. Wer   soll   diese   Anlage   aus   dem   Fels   geschlagen haben? Wozu diente sie?
Quelle: Der     Mittelmeerraum     und seine     mysteriöse     Vorzeit, S. 48 ff
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